PROGRAMM
18.00-23.00 freier Eintritt
LINE UP: Mert
House Beats & Drinks
Ein neuer Mittwoch, ein neues Kapitel voller unvergesslicher Abende.
Willkommen zurück zu „Don’t call it Afterwork“ – unserer (früh)sommerlichen Veranstaltungsreihe, die weit mehr ist als nur ein Feierabend. Es ist der Moment, in dem die Woche kurz innehält und der Abend beginnt, seinen ganz eigenen Rhythmus zu entfalten. Ab 18:00 Uhr öffnet unser Tiki-Garten wieder seine Tore für euch. Freut euch auf entspannte Beats, besondere Drinks und die unverwechselbare Atmosphäre unserer Tiki-Bar. Unser Team steht bereit, um euch einen Abend zu bereiten, der nach Urlaub schmeckt und sich nach Sommer anfühlt – ganz unabhängig davon, was draußen gerade passiert. Der Eintritt ist frei, die Stimmung unbezahlbar. Lasst uns gemeinsam in die neue Saison starten. Wir freuen uns auf euch!
18.00-22.00 UHR / VVK: € 9 / AK € 12
LINE UP: Julio Paredes | Marlon el Perez
ALÓ verschmilzt Latin, House & Afro zu einem einzigartigen Sound – energetisch, sinnlich, tropisch.
Legendäre ALÓ Daydrinking Sessions sind wieder am 20. Juni 2026 zurück – tropisch, stillvoll & voller Energie. Season has officially started.
🌴 Tropischer Garten mit offenem Dach (überdacht möglich – regenfest)
🎧 Marlon el Perez & Julio Paredes
🎵 Latin | Afro | House
🍹 Fortuna Drinks mit Ibiza-Flair – taste our signature ALO Drink!
Wir freuen uns auf dich.
Don’t miss the call! 📞
22.00-4.00 UHR / VVK: € 12 / AK € 20
LINE UP: DJ Candela | DJ Smock
Bad Bunny Weekend in Deutschland 🔥
Am 20. Juni 2026 feiern wir die größte Bad Bunny Concert Party Deutschlands im XXL Format im Fortuna Irgendwo.
Euch erwartet:
- die größten Bad Bunny Hits
- Reggaetón & Latin Trap all night
- Shows, Deko, Überraschungen & tausende Fans
Das wird die ultimative Warm-up Nacht vor den Konzerten 😮💨
📅 Samstag 20. Juni 2026 | 22:00–04:00
📍 Fortuna Irgendwo – Hanauer Landstr. 192, Frankfurt
🚋 Haltestelle: Schwedlerstraße
Line Up:
🇨🇴 DJ Candela (aus Zürich)
🇨🇷 DJ Smock (aus München)
¿Tán Ready Familia? 😎💣💥
18.00-23.00 freier Eintritt
LINE UP: DJ Release
Hip Hop Beats & Drinks
Ein neuer Mittwoch, ein neues Kapitel voller unvergesslicher Abende.
Willkommen zurück zu „Don’t call it Afterwork“ – unserer (früh)sommerlichen Veranstaltungsreihe, die weit mehr ist als nur ein Feierabend. Es ist der Moment, in dem die Woche kurz innehält und der Abend beginnt, seinen ganz eigenen Rhythmus zu entfalten. Ab 18:00 Uhr öffnet unser Tiki-Garten wieder seine Tore für euch. Freut euch auf entspannte Beats, besondere Drinks und die unverwechselbare Atmosphäre unserer Tiki-Bar. Unser Team steht bereit, um euch einen Abend zu bereiten, der nach Urlaub schmeckt und sich nach Sommer anfühlt – ganz unabhängig davon, was draußen gerade passiert. Der Eintritt ist frei, die Stimmung unbezahlbar. Lasst uns gemeinsam in die neue Saison starten. Wir freuen uns auf euch!
22.00 - 04.00 UHR / VVK: € 15 / AK € 20
LINE UP: DJ BENIDO CON FLOW | DJ DELI | DJ PEACHY
REGGAETON | PERREO | DEMBOW | LATIN HITS
Amigos de Frankfurt! Der Sommer ist da und Brisa lädt ein zur June Edition am Sa, 27.06.26 im Fortuna Irgendwo – mit purem Latin Energy & Reggaeton & Perreo Vibes bis in die Morgenstunden.
Dieses Line-Up bringt euch zum Durchdrehen:
🎧 DJ Benido con Flow
🎧 DJ Deli
🎧 DJ Peachy
Von Reggaeton über Perreo bis Dembow – unsere DJs liefern den Soundtrack für eine Nacht wie in Medellín, San Juan oder Miami.
Dazu erwarten euch wieder unsere Walking Acts, kleine Überraschungen und eine Candy Bar, die euch zwischendurch Energie gibt.
Tickets lieber früh sichern – ihr wisst, wie schnell es voll wird.
20.00 - 02.00 UHR / VVK: € 27 / AK € 35
SHANTEL Live
SHANTEL LIVE – Das Konzert, das Grenzen sprengt!
Balkan-Beats, Bass und Ausnahmezustand: Shantel bringt das Fortuna zum Beben – wild, laut und garantiert nichts zum Stillstehen. Sei dabei und sichere dir jetzt deine Tickets – bevor sie weg sind!
Mit seinem internationalen Megahit Disko Partizani wurde Shantel weltweit das hörbare Gesicht einer neuen Musik und Dance Culture. Er war der Erste, der aufgrund seiner vielschichtigen familiären Wurzeln der aktuellen Popkultur einen kosmopolitischen Sound verpasste. Bei Shantel ist Migration hör- und tanzbar. Musikalische Preziosen aus Südosteuropa, Griechenland und dem Nahen Osten erscheinen in einem neuen, vielschichtigen Kontext.
Seine Arbeit als Musiker sieht Shantel als kreative Aufbereitung eines fortlaufenden Diskurses zwischen Theorie und Praxis. Dabei sind die hör-, fühl- und tanzbaren Ergebnisse stets ein Produkt seiner ganz individuellen Auseinandersetzung mit Musik als spezifischer Ausdruck einer historischen, kulturellen, sozialen und politischen Klanglandschaft eines Ortes. Sein Output als DJ, Produzent und Musiker steht dabei schon von Beginn an in dem Spannungsfeld zwischen Tradition + Moderne und Analogem + Digitalem.
Shantels Methode folgt dabei keinem linearen Verständnis von Musik als etwas statisch, kulturell und räumlich Eingrenzbares. Im Gegenteil: Seine eigene Familiengeschichte und damit einhergehende vielschichtige musikalische Sozialisation machen ihm schon früh deutlich, dass Musik keine Grenzen kennt. Dieser Grundgedanke der Vereinbarkeit verschiedener musikalischer Ausprägungen findet sich in allen Projekten des Künstlers wieder. So kann der von ihm in den 80er-Jahren betriebene Club Lissania Essay im Frankfurter Bahnhofsviertel als Shantels eigener musikalischer Ausdruck verstanden werden, eben nicht die Mainstream elektronische Musikszene widerzuspiegeln, sondern schon damals die Vielschichtigkeit der neuen Formen und Techniken, Musik zu machen, in einen gesamtglobalen Kontext zu setzen.
Das Lissiana bot den verschiedenen urbanen Communitys einen Raum, der integrativ und divers statt Szene war – wie im weiteren Verlauf auch alle anderen Projekte Shantels, bei denen Musik- und Clubkultur immer auch zur politischen Praxis wird.
In einer heute globalisierten Welt, in der Urbanität, in der wir leben, spielt und produziert Shantel nicht für die eine Community den einen Sound, der ihr vermeintlich entspringt. Denn in einer komplexen Welt, geprägt von Migration, digitalem Austausch und einer dynamischen Musikszene, die immer wieder neue kreative Produkte scheinbar unvereinbarer musikalischer Backgrounds ausspuckt, gibt es diesen einen geografisch festgepinnten, abgetrennten, homogenen Sound nicht mehr.
Mit diesem Verständnis schafft Shantel mit Alben wie „Disko Partizani“ oder „Istanbul“ einen kuratorischen Zugang zu globalen Musikstrukturen und international funktionierenden Sounds, die als fortlaufende Kritik an der eurozentristischen Popkultur Westeuropas verstanden werden kann. Während Migration, Subkulturen und deren jeweiligen Mitbringsel an Musik schon lange fester Bestandteil der gelebten Diversität von Städten sind, schafft die mediale Öffentlichkeit immer noch ein abgetrenntes System vermeintlich homogener moderner Musikgenres. Besonders „Disko Partizani“ und „Istanbul“ zeigen als liebevoll produzierte Alben, die im ständigen musikalischen Austausch entstanden sind, die Grenzen westlich fokussierter und vereinfachter Genreeinteilungen wie „Balkan Beat“ und „Oriental Pop“ auf.
Anstatt also Musik als dynamisches Produkt historischer, sozialer und kultureller Einflüsse zu begreifen, wird diese statisch und homogen: Musik mit griechischen, anatolischen oder südeuropäischen Klängen wird somit, selbst wenn sie in Frankfurt im Herzen Europas entsteht, immer noch zur Musik der anderen. Diese Verneinung führt laut Shantel dazu, dass die Musik jenseits des europäischen Mainstreams, sofern sie nicht extrem kommerzialisierbar ist, unsichtbar gemacht wird. Seine Arbeiten als Produzent, Musiker und DJ versteht Shantel dabei als Kampfansage gegen die bestehenden gesellschaftlichen Dominanzstrukturen und der Annahme, dass nur im Mainstream Erfolg haben kann, was die klare Trennung von dem Sound „hier“ und dem Sound „dort“ aufrechterhalten kann.